text/css

Unser Wahlprogramm

Mensa für alle!

Alle Studierenden sollen in der Mensa etwas zu essen finden. Dazu fordern wir auch samstags ein veganes Essen im Frischraum. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass in der Mensa jeden Tag ein veganes Essen erhältlich ist und das Angebot für Allergiker*innen weiter ausgebaut wird. Auch erwarten wir mehr regionale, biologische sowie fair gehandelte Lebensmittel.

Wie durch den CO2-Fußabdruck in der Klimawoche von uns begonnen, setzen wir uns dafür ein, häufiger über verschiedene Aspekte unserer Nahrung zu informieren. Wir wollen durchsetzen, dass die Mülltonnen unserer Mensa in Zukunft nicht mehr so voll werden und fordern deshalb verschiedene Portionsgrößen. Durch wieder-verwendbare Transportboxen aus dem Uni-Shop, in denen auch Salat und Nudeln direkt mitgenommen werden können, kann anfallender Verpackungsmüll vermieden werden. Von Montag bis Donnerstag sollte bis um 14:15 Uhr ein ausreichendes Essensangebot vorhanden sein, sodass eine Mittagspause auch nach der Vorlesung von 12 bis 14 Uhr möglich ist.

Für den Umbau der Mensa ab 2019 haben wir viele Ideen, um die Mensa weiterhin zu einem Ort für alle zu machen: mehr Abstand zwischen den Tischen, eine verbesserte Akustik und eine Selbstzubereitungsstation für Mitgebrachtes. Die Mensa soll durch eine angenehmere Raumgliederung, W-LAN und Steckdosen auch als Lern- und Arbeitsraum zu Nicht-Essenszeiten dienen.

 

Im Kleinen schon die Weltretten!

Wir wollen Zeitschaltuhren an den PCs, in den CIP Pools sowie für die Beleuchtung der Gänge durchsetzen.

Wir fordern weiterhin eine konsequente Mülltrennung in allen Uni-Gebäuden, wie sie bereits im RW getestet wird, um die Recyclingquote zu erhöhen.

Mehrwegbecher sind ressourcenschonend, deshalb soll es in der Cafeteria eine Preisdifferenzierung zwischen Pappbecher und Mehrwegbecher geben. An den Kaffeeautomaten sollte es möglich sein auch die große Portion in die eigene Tasse abzufüllen.

So schaffen wir Anreize zur Wahl der Porzellantasse und vermeiden eine Menge Müll. Um das Benutzen von Mehrwegbechern attraktiver zu gestalten, braucht es über den Campus verteilte Tassensammelstellen.

Viele Klimaanlagen sind immer noch zu kalt eingestellt und in manchen Bibliotheken auch zu laut. Auch im Sinne der Energieeinsparung sollten Klimaanlagen in vielen Hörsälen deshalb gedrosselt werden.

 

Weniger Klausurärger

Es ist internationaler Standard, Klausuren anonym zu korrigieren um positiver oder negativer Diskriminierung entgegenzuwirken. Anonymisierte Klausuren würden auch dabei helfen, konsequenteren Datenschutz in den Prüfungsämtern durchzusetzen. In diesem Sinne setzen wir uns auch dafür ein, die öffentlich einsehbare Notenverteilung bei Miniklausuren zu unterlassen.

Wir möchten weiterhin für Klausureinsichten mit Mehrwert arbeiten. Zu häufig schaut man sich seine korrigierte Klausur an und kann noch nicht mal das Fehlende identifizieren. Nachbesprechungen oder schriftliche Kommentare zu den einzelnen Prüfungen müssen zur Selbstverständlichkeit werden.

 

AktiveStudiengangsmitgestaltung

Ebenfalls übersichtlicher wollen wir auch die Organisation der Lehramtsstudiengänge gestalten und arbeiten deshalb auf eine zentralere Anlaufstelle mit besserer Kommunikation und Beratungsmöglichkeiten zur Studiengangsorganisation hin.

Ein weiterer Problempunkt des Universitätsalltags sind die Prüfungsämter: Personalmangel und fehlende Kenntnisse werfen oft mehr Fragen auf als sie beantworten. Um diesen Teil des Studiums so stressfrei wie möglich zu gestalten, fordern wir studierenden-freundliche Öffnungszeiten, eine bessere Außen-darstellung der Zuständigkeiten und mehr Transparenz.

Wir setzen uns weiterhin für die flächendeckende Einführung des Teilzeitstudiums ein, um auch denjenigen ein Studium zu ermöglichen, die aus den verschiedensten Gründen etwas mehr Zeit benötigen.

Unser aktives Mitwirken bei der Erstellung oder Änderung von Studienordnungen ist ein wichtiger Faktor für die Gestaltung der Lehre und zwar schon vor den Abstimmungen in den Gremien. Studiengangs-vollversammlungen müssen in allen Studiengängen regelmäßig stattfinden und dürfen keine Schein-veranstaltungen sein. Auch Evaluationen spielen hierbei eine zentrale Rolle und müssen strukturiert durchgeführt und anschließend kritisch mit den Studierenden gemeinsam reflektiert werden.

 

Studieren 4.0

Um ein flexibles und familienfreundliches Studium zu ermöglichen, wollen wir uns auch im kommenden Jahr für mehr Vorlesungsaufzeichnungen einsetzen. Zudem arbeiten wir für eine weitere Verbreitung digitaler Medien in der Lehre, wie der Erstellung von kurzen Lehrvideos, Podcasts und interaktiven Gestaltungs-möglichkeiten.

CampusOnline, momentanes Problem Nr.1 vieler Studierender, hat das Potential eine übersichtliche und zentrale Kommunikationsmöglichkeit zu werden. Deshalb setzen wir uns für ein übersichtlicheres CampusOnline mit einer klaren und transparenten Verantwortungs-zuteilung ein. Außerdem müssen Abschlusszeugnisse unaufgefordert und fristgerecht erstellt sowie zugeschickt werden.

 

Deinen Campus liebenlernen!

Es kann nicht sein, dass Rollstuhlfahrer*innen unzumutbare Umwege auf sich nehmen müssen! Parkrowdies blockieren Wege und Feuerwehrzufahrten! Wir fordern zusätzliche weiße Asphaltstreifen, strengere Kontrollen und härtere Maßnahmen.

Wir brauchen mehr Gruppenräume und Außen-arbeitsplätze auf dem gesamten Campus.

Bei moralisch fragwürdigen Drittmittelprojekten muss die Rolle der Ethikkommission für die Uni-Forschung gestärkt werden – alle Beteiligten sollen dort Anträge stellen dürfen!

Das Semesterticket bleibt ein Dauerbrenner und wir unterstützen den Erhalt aller Strecken. Um in den nächsten Jahren noch härter verhandeln zu können, fordern wir eine regelmäßige Evaluation der Nutzung und setzen uns dafür ein, dass auch in den kommenden Jahren die Preise stabil bleiben.

Das Bayreuther Nachtleben muss lebendig bleiben. Das heißt die Uni muss das Glashaus im Rahmen des GEO-Neubaus kompromisslos erhalten – auch bei Umbau oder Abriss. Und: Rosi wieder aufbauen 😉

Wenn Studierende nicht zum Wochenmarkt kommen, muss der Wochenmarkt zu den Studierenden kommen! Wir setzen uns für einen Campuswochenmarkt mit reichhaltigem, regionalen Angebot ein

 

 

Gesagt, Getan!

Wir reden nicht nur über Projekte, wir setzen sie auch nachhaltig um! Deshalb wollen wir euch hier einen kleinen Überblick darüber geben, was wir aus unserem letzten Wahlprogramm alles umsetzen konnten:

 

Umwelt

Papierloses Studieren wird wie gewollt immer einfacher. Nun können auch die schnellen Scanner auf den Gängen kostenlos verwendet werden.

Müll vermeiden und Müll recyceln gehen Hand in Hand, weswegen wir uns über die Tests zur Mülltrennung freuen. Genauso wie wir weiterhin versuchen den Einsatz eigener Tassen an den Kaffeeautomaten zu steigern. Schon jetzt müsste man keine Pappbecher mehr produzieren. Es gibt übrigens überall Faitrade-Kaffee!

Besonders froh sind wir über die erfolgreiche Klimawoche, bei der wir u.a. mit dem Pubquiz und dem Film „Tomorrow“ beteiligt waren.

 

Digitalisierung

Nach langem Bemühen finden nun vermehrt Vorlesungsaufzeichnungen statt. Erste Erfolge, wenn auch nur an einzelnen Lehrstühlen, konnten auch bei der längst notwendigen Anonymisierung der Klausuren erreicht werden.

 

Studium

Die Qualität der Lehre wird durch Evaluationen fest- und sichergestellt. Bisher gibt es jedoch kein vergleichbares, für alle Veranstaltungen passendes System. Zusammen mit der Universität arbeiten wir derzeit an einer Verbesserung der Evaluationen.

Ebenfalls neu gegründet bereichert der AK Lehramt das Beratungsangebot für Erstis.

 

Campusgestaltung

Nach langer Zeit sind nun alle geplanten Fahrradständer gebaut worden. Demnächst wird der Trampelpfad bei der Mensa mit essbaren Pflanzen begrünt.

Wo wir gerade bei der Mensa sind, nicht nur beim Umbau kann sich etwas ändern, so gibt es nun beinahe täglich eine warme vegane Mahlzeit und in der Mensaumfrage konntet ihr eure Wünsche äußern.

Mit unserer Mitwirkung konnte ein Fairteiler von Foodsharing auf dem Campus im GW I aufgestellt werden. Schaut vorbei und helft Ressourcen-verschwendung zu reduzieren.