Unser Geld Muss Weg!
Das bayerische Kabinett und Wissenschaftsminister Dr. Heubisch haben die bayerischen Hochschulen in ihrer Sitzung vom 28.09.2011 dazu aufgefordert, noch vorhandene Rücklagen bis zum Ende des Sommersemesters 2012 auf zehn Prozent einer Jahreseinnahme abzuschmelzen („Ich habe mich mit den Hochschulverbünden darauf verständigt, dass die Rückstellungen aus Studienbeiträgen allerspätestens bis zum Ende des Sommersemesters 2012 nur noch 10 Prozent der jährlichen Studienbeitrags-Einnahmen ausmachen dürfen.“) mit der Begründung: „Wir haben die Studienbeiträge eingeführt, um die Studienbedingungen für die Studierenden in Bayern schnell zu verbessern.“
Um die Studienbedingungen nicht nur schnell, sondern vor allem wirksam und langfristig zu verbessern, haben eure studentischen VertreterInnen an der Universität Bayreuth viel Zeit und Mühen in den dafür zuständigen Gremien verbracht und so nur sinnvolle, die Lehre und die Studienbedingungen verbessernde Projekte ausgewählt.
Die Aufforderung der Staatsregierung unterminiert die studentischen Anstrengungen in den Fakultäten und auf zentraler Universitätsebene, Mittel aus Studienbeiträgen nur sinnvoll zu verwenden und sie nicht einfach aus dem Fenster zu schmeißen.
Zwar gibt es an der Universität Rücklagen, die langfristig abgebaut werden müssen! Dies darf aber nur durch sinnvolle Maßnahmen geschehen, die eure Studienbedingungen verbessern!
Weil wir das nur gemeinsam mit euch schaffen: Engagiert euch! Macht Vorschläge für die Verwendung in den Fachschaften oder in der (zentralen) Präsidialkommission für Studienbeiträge! Und schaut mal bei unseren Treffen jeden zweiten Dienstag vorbei, um langfristig eine sinnvollere Hochschulpolitik in Bayern zu ermöglichen!
