Mitteilung zurAberkennung derDoktorwürde von Herrn zuGuttenberg

24. Februar 2011

Nachdem Karl-Theodor zu Guttenberg der Doktortitel aberkannt worden ist, läuft derzeit die weitere Prüfung der Arbeit in den noch offenen Fragen. Die Grüne Hochschulgruppe betont, dass das Verfahren weiter verfolgt werden soll. Nach unserer Einschätzung geht die Universität dabei bisher zielorientiert und gewissenhaft vor. Solange dies gewährleistet ist sehen wir keine Notwendigkeit weitere Forderungen zu stellen. Sollte sich jedoch herausstellen, dass bei dem Verfahren unsauber und den Gründen der Ereignisse nicht hinreichend nachgeforscht wird, werden wir unseren Forderungen Nachdruck verleihen.
Die Grüne Hochschulgruppe geht davon aus, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt, der so oder in ähnlicher Weise auch an einer anderen Universität geschehen hätte können und der nicht exemplarisch für die wissenschaftliche Praxis an der Universität Bayreuth steht. Stattdessen sollte der Vorfall als Anlass gesehen werden sich sowohl öffentlich als auch universitätsintern mit der Frage der Qualität der Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs auseinanderzusetzen, um die Rahmenbedingungen für eine gewissenhafte und leistungsstarke Forschung zu verbessern. Es ist notwendig, dass flexibler auf die Bedürfnisse derjenigen Promovierenden und Studierenden eingegangen wird, die sich neben ihrer wissenschaftlichen Karriere sozial oder politisch engagieren, Kinder betreuen und andere Angehörige pflegen oder einer Arbeit nachgehen müssen um sich ihr Studium/ihre Promotion zu finanzieren.

Zudem verweisen wir auf die Pressemitteilung des Studierendenparlamentes

http://www.studierendenparlament.uni-bayreuth.de/de/news/110221_PM_Guttenberg.pdf

Heimvorteil –Moscheebau in Wertheim– Einladung zumFilmgucken

23. Januar 2011

“Eine Moschee ist eine Heimat.” “Die Muslime müssen den ganzen Koran mal umschreiben.” Diese Zitate deuten bereits das Aufeinandertreffen von Positionen an, die an keine Einigung glauben lassen.

Der sechzigminütige Film “Heimvorteil – Moscheenbau in Wertheim” von Jan Gabriel (Filmakademie Baden-Württemberg) illustriert einen über 20 Jahre andauernden Moscheenbaukonflikt in der Kleinstadt Wertheim. Der geplante Moscheenbau hatte die Gründung einer Bürgerinitiative zur Folge, die deutschlandweit gegen Islamisierung hetzt. Im Geflecht aus Ängsten, Komplexen, fehlender Kommunikation und Unwissenheit entsteht ein Konflikt, der eine Kleinstadt aus dem Gleichgewicht bringt, der angesichts jüngster Entwicklungen in Europa aktueller ist denn je und der Potential zum Nachdenken birgt: Über den Status verschiedener Religionen in Deutschland, über Grenzen der Toleranz, über Integration und Menschenrechte.

Am Mittwoch, 26.Januar 2011, 19:00 Uhr, zeigt die Grüne Hochschulgruppe den Dokumentarfilm im H26.

Grundeinkommen –der Film!

12. Januar 2011

Ein Einkommen ist wie Luft unter den Flügeln!* Lebensnotwendig, also. Eine Grundsicherung gibt es in Deutschland bereits. Aber ist ein Leben am soziokulturellen Existenzminimum befriedigend? Über ein bedingungsloses Grundeinkommen wird schon seit dem 16. Jahrhundert nachgedacht. Bedingungslos? Für jede und jeden? Ist das eine so elementare Leistung, dass der Staat dafür aufkommen muss? Ein Bürgerrecht also, das allen, unabhängig von der wirtschaftlichen Lage zusteht? Oder ist es doch ein sozialistisches Hirngespinst? Welche Argumente gibt es dafür? Welche dagegen? Welche Probleme lösen wir damit? Welche werden geschaffen? Wer hat sich die Modelle ausgedacht und wie ist deren Finanzierung?

Diesen Fragen wollen wir am Mittwoch, 19.01., 20:00 im H26, mit unsrer Filmvorführung weiter auf die Spur kommen: Wir zeigen „Grundeinkommen“, ein Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt.

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Hochschule zwischenHumboldt und Honorar

7. Dezember 2010

Am 8.12 um 19:00 Uhr lädt die Grüne Hochschulgruppe Bayreuth in den H26 (GW2) zum Vortrag des FAZ-Journalisten Jürgen Kaube ein (http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Kaube).
Der Journalist, der seit 1992 bei einer der größten überregionalen Zeitungen Deutschlands für Wissenschaft- und Bildungspolitik zuständig ist, widmet sich in seinem Vortrag der Problematik Ausbildung VS. Bildung bezogen auf die Hochschulen.
Kaube nimmt dabei einen unabhängigen Standpunkt ein, analysiert die Debatte und zeigt auf, wie sich die scheinbaren Gegensätze verbinden lassen.

Kundgebung zurHaushaltssperrungen

3. November 2010

Am 4.11 findet um 12:00 Uhr eine Infoveranstaltung vor der Mensa statt.

Es geht um die geplante Haushaltssperrungen, die die Hochschulen treffen werden, im StuPa wie in der GHG beschäftigen wir uns damit intensiv. Jetzt wird auch Präsident Prof. Dr. Bohrmann das Wort     ergreifen und den aktuellen Stand der Dinge vorstellen. StuPa-Vorsitzender Benjamin Horn spricht außerdem über die aktuellen geplanten Aktionen von Studierenden.

Dass die Versprechen, in Zukunft mehr Geld in Bildung zu investieren nicht gehalten werden, sind wir Studierende bereits gewöhnt. Die Haushaltssperren und zusätzlichen Kürzungen, unter denen die Universitäten zu leiden haben, sind schon lange nicht mehr akzeptabel. Aus einem Beschluss zum bayerischen Haushalt 2010 ergeben sich für die Uni Bayreuth eine Kürzung der Haushaltsmittel um 700 000 €.

Also kommt und informiert euch!

Knappe Kassen, neueKürzungen

13. Oktober 2010

Pünktlich zum Semesterstart erreichen die bayerischen Universitäten neue Hiobsbotschaften aus dem Ministerium. Dass die Versprechen, in Zukunft mehr Geld in Bildung zu investieren nicht gehalten werden, sind wir Studierende bereits gewöhnt. Die Haushaltssperren und zusätzlichen Kürzungen, unter denen die Universitäten zu leiden haben, sind schon lange nicht mehr akzeptabel.

Aus einem Beschluss zum bayerischen Haushalt 2010 ergeben sich für die Uni Bayreuth eine Kürzung der Haushaltsmittel um 700 000 €. Aus der Pressemitteilung der Universitätsleitung geht hervor, dass dies einer Abnahme der Sachmittel um 20% und der Investitionsmittel um 30% entspricht.

Möglichst viele Absolventen soll es geben, gut ausgebildete Akademiker, ein doppelter Abiturjahrgang rollt auf die Hochschulen zu und das Geld für nötige Investitionen fehlt.

Das Sparen an den Hochschulen muss ein Ende haben. Wenn nicht einmal mehr der reguläre Universitätsbetrieb ablaufen kann, also die Grundfinanzierung gesichert ist, welchen Stellenwert hat Bildung dann noch bei den Entscheidungsträgern?

Willkommen zum neuenSemester!

11. Oktober 2010

Die Grüne Hochschulgruppe wird am Dienstag, 19. 10 ab 18.00 mit einem Stand beim Mensaabend vertreten sein. Ihr könnt euch dort informieren was wir bisher gemacht haben und welche Pläne wir für das neue Semester haben. Wenn ihr Lust habt euch in der GHG zu engagieren, schaut doch einfach mal bei unserem, alle  zwei Wochen stattfindenden, Treffen vorbei. Das erste in diesem Semester ist am Dienstag 26. Oktober 19.oo in S44, RW-Gebäude. Wir freuen uns auf euer Kommen!

Zum Tod von SeppDaxenberger

19. August 2010

Die Grüne Hochschulgruppe Bayreuth betrauert den Tod von Sepp Daxenberger und möchte den Hinterbliebenen ihr tiefes Mitgefühl aussprechen.
Erst vor ein paar Wochen durften wir Sepp noch einmal in Bayreuth begrüßen und waren von seiner Stärke und Überzeugungskraft beeindruckt. Er wird uns jungen Studierenden in seiner unermüdlichen Ausdauer, seiner Natürlichkeit und Herzlichkeit immer ein großes Vorbild bleiben.
Wir wünschen seiner Familie und den Angehörigen viel Kraft und Zuversicht.
In aufrichtiger Anteilnahme
die Mitglieder der Grünen Hochschulgruppe Bayreuth

Sepp Daxenberger mit der Grünen Hochschulgruppe am 30. Juni 2010

GHG stärkste Kraft beiHochschulwahl

2. Juli 2010

Ein tolles Ergebnis bei der Hochschulwahl kann die GHG feiern.

Sie erreicht einen Anteil von 32,5% an den abgegebenen Stimmen für das Studierendenparlament. Damit zieht sie am RCDS vorbei, der 31,5% erreicht. Die Jusos bekamen laut dem vorläufigen Ergebnis 29,4%, die Liberale Hochschulgruppe 6,8.

Es gehen jeweils vier Sitze an GHG, RCDS und Jusos, die LHG ist nicht im StuPa vertreten.

Wahlprogramm für dieHochschulwahlen 2010

24. Juni 2010

Am 1. Juli sind Hochschulwahlen. Die Wahllokale sind von 8:00 – 18:00 geöffnet. Was ihr braucht, ist euer Studentenausweis, die Wahlbenachrichtigung müsst ihr nicht mitbringen.

Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto legitimierter ist die Studierendenvertretung, um eure Interessen durchzusetzen. Deshalb kommt unbedingt alle zur Wahl!

Für euch wollen wir uns im nächsten Semester für folgende Punkte einsetzen:

Studiengebühren abschaffen!
Studiengebühren sind  sozial ungerecht und schrecken viele von der Aufnahme eines Studiums ab. Studierende aus finanziell schwachen Familien werden durch Gebühren – egal in welcher Höhe – deutlich benachteiligt. Bildung ist ein Menschenrecht, das jedem frei zugänglich sein muss. Die Gebühren müssen daher abgeschafft werden!

Vorhandenes Geld sinnvoll verwenden!

Bis zur Abschaffung der Studiengebühren setzen wir uns für die Verwendung der bereits gezahlten Studiengebühren im Sinne der Studierenden ein. Prestige-Objekte wie die Students-Lounge, die viel kosten und den Studierenden wenig bringen, lehnen wir ab. Begrenzt man die Verwendung der Studiengebühren auf sinnvolle Bereiche, ist eine Absenkung auf 300 Euro möglich und muss so bald wie möglich umgesetzt werden. Das Votum der Studierenden darf nicht ignoriert werden!

Die Uni: Nicht nur Lern-, auch Lebensraum!
Unsere Uni bietet zu wenige Rückzugsplätze zum Entspannen. Der Gang in die Mensa wird immer häufiger zur Stresssituation. Die intensive Beflyerung und die viel zu kleine Mensa haben lange Warteschlangen zur Folge.
Die GHG setzt sich daher für mehr Ruheräume, eine zügige Erweiterung der Mensa und eine Eindämmung kommerzieller Werbung auf dem Campus ein.

Umweltfreundliche Mobilität fördern!
Mobilität ohne Auto ermöglichen – das ist unser Ziel. Deshalb sprechen wir uns für die Beibehaltung des Semestertickets für alle aus und machen uns stark für die freie Fahrt auf den wichtigsten Bahnstrecken rund um Bayreuth!
Wer kennt es nicht, wenn abgestellte Fahrräder wie Domino­steinchen umfallen, Eingänge und Wege versperrt oder Wiesen zugeparkt sind? Zusätzliche Fahrradständer mit Absperrmöglichkeit müssen her! Eine fest installierte Flickstation auf dem Campus sollte gleichzeitig die Wartung erleichtern!

Eine nachhaltige und gute Mensa!
Das Angebot an qualitativ hochwertigen Speisen aus regional angebauten, ökologischen Produkten muss ausgebaut werden, damit eine gesunde Ernährung in der Mensa möglich wird. Gerade Mittwochs besteht der dringende Bedarf nach einem vegetarischen Bio-Gericht. Langfristig muss der anstehende Mensa-Ausbau dafür genutzt werden, das regelmäßigere Angebot von Bio-Gerichten zu ermöglichen.
Mehr Transparenz ist nötig und möglich! Die Herkunft von Fisch und Fleisch soll in Zukunft deklariert werden und Tageskarte muss Hinweise auf die wichtigsten Allergene enthalten.

Ressourcenverbrauch senken!

Nachdem die GHG die Verwendung von 100% Recyclingpapier in Druckern und Kopierern erreicht hat, muss nun auch flächendeckend auf Recycling-Hygienetücher gesetzt werden. Toilettenpapier und Papierhandtücher müssen keinesfalls aus Frischfaserpapier bestehen, für deren Herstellung Unmengen an Wasser, Holz und Energie benötigt werden!

Umfassender Datenschutz!

Die Universität hat Zugriff auf sensible Daten über uns Studierende. Gerade bei der Einführung neuer IT-Systeme sollte darauf geachtet werden, dass nur diejenigen an unsere Daten herankommen, die das unbedingt müssen. Es es ist nicht nötig, dass unsere Dozenten alle unsere Noten, Veranstaltungen und Aktivitäten im e-learning und  FlexNow einsehen können.

Familienfreundliche Uni!
Eine Doppelbelastungen erfahren gerade Studierende mit Kind. Die Uni muss dafür sorgen, dass auch Eltern ihr Studium problemlos beginnen, pausieren und fortsetzen können. Dabei hilft ein kinderfreundlicher Campus, ein kostenloses Essen in der Mensa für Kinder bis sechs Jahren in Begleitung eines studierenden Elternteils, ein Kinder-Eltern-Raum in der Zentralbib und die for­cierte Einführung der Teilzeitstudien­gänge in allen Fachbereichen.

Eure GHG