Die GHG präsentiert:Fritz Bauer – Todauf Raten

Die GHG lädt alle Interessierten zu ihrer Filmvorführung “Fritz Bauer – Tod auf Raten” ein.

Wann: Mittwoch, 25.01., 20:00

Wo: H 22, RW II (Bestandsbau), Uni Bayreuth

Die Filmvorführung findet in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung statt.

Ilona Zioks Films beschäftigt sich mit Leben, Werk und Wirken Fritz Bauers, dem niedersächsischen (1950-1956) und hessischen (1956-1968) Generalstaatsanwalt, dem Vorbereitung und Durchführung der Frankfurter Auschwitzprozesse maßgeblich zu verdanken sind und der 1952 Ankläger im Remer-Prozess war, in dem erstmals ein deutsches Gericht der Nachkriegszeit den NS-Staat als “Unrechtsstaat” klassifiziert hat. Bauers Leitsatz “Nichts gehört der Vergangenheit an. Alles ist Gegenwart und kann wieder Zukunft werden.” ist von ungebrochener Aktualität und von unschätzbarem Wert für die politische Bildung junger Generationen. Fritz Bauer wurde am 1. Juli 1968 im Alter von 64 Jahren tot in der Badewanne seiner Wohnung in Frankfurt am Main aufgefunden. Da die Durchführung einer gerichtsmedizinischen Obduktion vom leitenden Staatsanwalt abgelehnt wurde, ist die Todesursache bis heute ungeklärt.

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