Die GHG präsentiert:“Fritz Bauer– Tod aufRaten”

11. Januar 2012

Die GHG lädt alle Interessierten zu ihrer Filmvorführung “Fritz Bauer – Tod auf Raten” ein.

Wann: Mittwoch, 25.01., 20:00

Wo: H 22, RW II (Bestandsbau), Uni Bayreuth

Ein deutscher Staatsanwalt, der bei seinen Ermittlungen über NS-Verbrechen in die Netzwerke von Alt-Nazis gerät.

Das Psychogramm eines Aufrechten in den 60er Jahren und einer Nation, die von ihrer Vergangenheit nichts wissen wollte.

Deutsche Geschichte ganz nahe am Abgrund? (aus: http://www.fritz-bauer-film.de/ge/filminfo.htm)

Die Filmvorführung findet in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung statt.

 

Weitere Infos zum Film findet ihr hier.

Hier der Trailer zum Film:

Die GHG präsentiert:Jenseits des Damms– Die Geschichteeines Kampfes

28. November 2011

Wann: Mittwoch, 14 Dezember um 20:00 Uhr.
Wo: H26, GWI.

Térraba, Costa Rica – seit Jahrhunderten lebt hier das indigene Volk der Teribe. Doch die Heimat der Indios ist gefährdet. Das Staudammprojekt El Diquís droht, den geschützten Lebensraum der Indigenen zu überfluten und ihre einzigartige Kultur für immer auszulöschen. Ein erbitterter Kampf um Menschenrechte und Mitbestimmung ist die Folge, bei dem für die Teribe mehr auf dem Spiel steht, als ihre eigene Existenz…

Anschließend lädt die GHG zur Diskussion mit Manoel Eisenbacher, der den Film im Rahmen eines Freiwilligenprojektes gedreht hat.
Die Filmvorführung findet in Kooperation mit der Petra-Kelly-Stiftung statt.

Hier gibt es weitere Informationen.

Der Trailer zum Film:

Unser Geld Muss Weg!

14. November 2011

Eine Umfrage der GHG zur Verwendung der Studienbeiträge an der Universität Bayreuth:

www.studiengebuehren.auf-erfolgskurs.de

Über jede abgegebene Stimme freuen wir uns, engagiert euch! Und schaut mal bei unseren Treffen jeden zweiten Dienstag vorbei, um langfristig eine sinnvollere Hochschulpolitik in Bayern zu ermöglichen! (…)

Das bayerische Kabinett und Wissenschaftsminister Dr. Heubisch haben die bayerischen Hochschulen in ihrer Sitzung vom 28.09.2011 dazu aufgefordert, noch vorhandene Rücklagen bis zum Ende des Sommersemesters 2012 auf zehn Prozent einer Jahreseinnahme abzuschmelzen. Dies unterminiert die studentischen Anstrengungen in den Fakultäten und auf zentraler Universitätsebene, Mittel aus Studienbeiträgen nur sinnvoll zu verwenden und sie nicht einfach aus dem Fenster zu schmeißen.

Weitere Informationen hier!

Erstes GHG Treffen im WS11/12

4. Oktober 2011

Liebe Interessenten und Freunde,

das erste GHG Treffen im WS 11/12 wird am 25.10.11 um 20h im S44 (RW I) stattfinden.

Besucher, Neulinge und Interessenten, aber auch alte Hasen, sind jederzeit herzlich willkommen!

Euer GHG-Team

Herzlichen Dank für EureStimmen!

11. Juli 2011

Die Grüne Hochschulgruppe bedankt sich für die große Anzahl an Stimmen, wodurch unsere Arbeit des vergangenen Jahres gewürdigt wurde. Außerdem sind wir so auch dieses Jahr wieder stärkste Kraft im Studierendenparalament. Und mit Johannes Wegmann stellen wir den studentischen Vertreter im Hochschulrat.

Das amtliche Endergebnis findet ihr hier.

AusführlichesWahlprogramm

28. Juni 2011

Hier nun das komplette Wahlprogramm der Grünen Hochschulgruppe für die Wahl am 6. Juli:

Studiengebühren abschaffen!
Studiengebühren haben nicht zur besseren Finanzierung der Lehre an der Universität geführt, sondern werden größtenteils für die Grundfinanzierung der Universität herangezogen. So werden sie beispielsweise genutzt, um fehlende Mittel in der Verwaltung auszugleichen. Zudem sind sie ungerecht und sozial selektiv, indem sie Studierende aus finanziell schwachen Familien benachteiligen. Bildung ist ein Menschenrecht, das jedem frei zugänglich sein muss. Die Gebühren müssen daher abgeschafft werden!


Transparenz schaffen! Durch Studiengebühren finanzierte Projekte evaluieren!

Der Senat weigert sich weiterhin, eine Evaluation der durch Studiengebühren finanzierten Projekte sowie der Vergabepraktiken durchzuführen. Um aber über eine sinnvolle Verwendung von Studiengebühren beurteilen zu können, sind Evaluationen essentiell. Darüber hinaus muss der Studierendenvertretung ein Einblick in das Abrechnungssystem der Studiengebühren gewährleistet sein, um mehr Transparenz zu schaffen. Der Senat darf sich im Übrigen nicht weiter der Mehrheit der Studierenden hinwegsetzen und muss die Gebühren sofort auf 300 Euro senken!

Studium Generale für jeden Studiengang!
Das Studium Generale soll es den Studierenden ermöglichen, durch den Besuch fachfremder Kurse über den Tellerrand des eigenen Fachs hinauszuschauen und ihnen so die Möglichkeit bieten, auch fachfremde  Interessen weiterzuentwickeln. Dadurch soll auch der Übergang zu einem Masterstudium in einem anderen Fach ermöglicht werden. Studierende könnten so mit einer Mindestanzahl an ECTS-Punkten ihre Regelstudienzeit um ein Jahr verlängern, ohne dabei Gefahr zu laufen, BAföG- oder Kindergeldansprüche zu verlieren.

Keine Anwesenheitspflicht! Einführungsveranstaltungen schwächer gewichten!
Weiterhin fordern wir die Abschaffung der Anwesenheitspflicht in Vorlesungen, Übungen und Tutorien in allen Studiengängen sowie regelmäßige und aussagekräftige Evaluationen. Noten der ersten beiden Semester sollten im Sinne eines gerechten Wettbewerbs in der Endnote schwächer gewichtet werden, da hier aufgrund stark divergierender Lehrpläne zu einem großen Teil schulisches Vorwissen bewertet wird. Wiederholungsklausuren müssen in jeder Studienordnung auftauchen.

Verbesserung des International Office!
Viele Studierende haben bereits Fristen unverschuldet verpasst und bangen um die Finanzierung ihres Auslandsaufenthalts. Verwunderlich? Nein! Für die Outgoings gibt es lediglich eine zuständige Sachbearbeitern. Die GHG fordert eine Aufstockung des Personals, eine transparentere und übersichtliche Website und einen besseren Informationsfluss des Auslandsamtes.

Raumtafeln an den Infopoints!
Wieder das Seminar verpasst, weil man orientierungslos auf dem Campus rumgelaufen ist? Wir fordern Raumtafeln an den Infoschildern des Campus befestigen!

Familienfreundliche Uni!
Kindererziehung während des Studiums ist eine Doppelbelastung. Deswegen muss die Uni studierende Eltern besonders unterstützen: finanziell & organisatorisch – durch eine flexible Studiumsgestaltung und einen unbürokratischen Wechsel zwischen Voll- und Teilzeitstudium auch für Promotionsstudierende! Wir fordern außerdem weitere Erleichterungen durch kostenloses Mensaessen für Kinder bis zu sechs Jahren, einen
kindgerechten Campus und einen Kinder-Eltern-Raum in der ZB.

Grüner Campus!
Wer schon einmal die Plattenbauten des Mainzer Unicampus oder die Hektik und Einöde mancher Großstadtuni erlebt hat, weiß, wie sehr er das grüne Juwel des Bayreuther Campus und der Naturoase des botanischen Gartens zu schätzen hat. Wir wollen, dass unser Campus grün bleibt und noch grüner wird. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass der Lebensraum Campus nicht durch noch mehr kommerzielle Werbung vor allem im Mensabereich zerstört und durch weggeworfene, ungelesene Flyer verschmutzt wird. Weiterhin geht im alltäglichen Unibetrieb durch schlechte Isolierung sehr viel ungenutzte Energie verloren. Wir fordern sowohl eine energetische Sanierung alter Gebäude als auch die Einhaltung moderner Energiestandards bei Neubauten.

Umfangreicher Datenschutz an der Uni! Neues IT-Management System einführen!
Nicht alle Kommilitonen müssen wissen für welche Stipendien und Programme man sich bewirbt! Momentan können Professoren und Dozenten die Noten der Studierenden in Flexnow einsehen! Ein unzumutbarer Zustand! Die privaten Informationen von uns Studierenden müssen geschützt werden! Die Einführung eines neuen IT-Management Systems ist unbedingt erforderlich – zum einen aus Datenschutzgründen, zum anderen zugunsten höherer Belastbarkeit und Schnelligkeit. Dabei muss darauf geachtet werden, dass für diese Investitionen keinerlei Studiengebühren verwendet werden, da es sich nicht um eine Verbesserung der Studienbedingungen i.e.S. handelt.

Mensa – vegetarisch, nicht nur fleischlos und Öffnung auch an Samstagen!
Fleischlos ist noch nicht gleich vegetarisch. Wir fordern den konsequenten Ausbau des Angebots an ökologischen und vegetarischen Gerichten. Der Vielfalt und Kreativität vegetarischer Küche sind keine Grenzen gesetzt – wir Studierenden sollten in der Mensa in den Genuss dieses kulinarischen Reichtums kommen! Unter anderem fordern wir ergänzend zum regulären Angebot und in Anlehnung an die bewährten  bayerischen, schweizerischen und italienischen Wochen auch eine vegetarische Aktionswoche. Gerade im Rahmen eines zu erwartenden Mensaausbaus wollen wir von vornherein abwechslungsreiche vegetarische Speisen dauerhaft in der Angebotsplanung verankern. Wir fordern auch ein dementsprechend erweitertes Angebot in der Cafeteria. Außerdem setzen wir uns sowohl im Sinne einer allgemeinen Angebotserweiterung als auch im Zuge des zu erwartenden Studentenansturms des doppelten Abiturjahrgangs für eine Verlängerung der Mensaöffnungszeiten wochentags bis 14:30 Uhr sowie für eine Öffnung der Mensa an Samstagen in der Vorlesungs- und Prüfungszeit ein.

Umweltfreundliche Mobilität fördern!
Mobilität ohne Auto ermöglichen – das ist unser Ziel. Wer kennt es nicht, dass Wiesen zugeparkt sind und niemand Platz für das Rad findet? Zusätzliche Fahrradständer auch mit Überdachung müssen unbedingt her! Außerdem fordern wir eine direkte Busverbindung zwischen Hbf und Uni, damit auch Pendler problemlos auf ihr Auto verzichten können!

Wahlkampfposter

Zum Beschluss des Senatesder Universität Bayreuthfür eine befristeteAbsenkung derStudiengebühren auf450€

17. Juni 2011

Der Senat der Universität Bayreuth hat sich am Mittwoch dafür entschieden, der Argumentation der
Studierendenvertreter teilweise zu folgen.
Vorgeschlagen war ein Kompromiss, die Studiengebühren für ein Jahr befristetet von 500€ auf
450€ zu senken und in der Zwischenzeit eine Evaluation der finanzierten Projekte sowie der
Vergabepraktiken durchzuführen.
Die Absenkung kommt, die Evaluation nicht.
Dazu Katharina Günther, Sprecherin von Campusgrün Bayern: „Es ist beschämend, dass kein
Interesse daran besteht, wie mit Studiengebühren umgegangen wird. Verschwendungen kommen
immer wieder vor, aber beim Thema Studiengebühren zählen keine Argumente, sondern das
Gesetz des Stärkeren. Die Regierung und die Hochschulleitungen setzen sich einfach über die
Studierenden hinweg.“
Der Senat hatte damit argumentiert, dass wegen den hohen Rücklagen eine Absenkung möglich
sei, man in Zukunft jedoch eine flexiblere Mittelausgabe schaffen möchte, so dass dann auch
wieder der Höchstbetrag, 500€, genutzt werden kann.
„Anstatt Sozialverträglichkeit zu bedenken windet sich die Universität Bayreuth Angesichts der
hohen Rücklagen aus Studiengebühren“, meint dazu Maximilian Rumler, Sprecher von
Campusgrün Bayern. „Verantwortlichkeit für ihre Studierenden und ihre Aufgabe für die
Gesellschaft sieht anders aus.“
Campusgrün Bayern dankt der Studierendenvertretung für ihr unermüdliches Engagement,
weiterhin für eine Absenkung zu streiten, wie sie vor einem Jahr mit überragender Mehrheit von
der Vollversammlung der Bayreuther Studierenden beschlossen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass
dies ein Schritt zu einer Absenkung auf 300€ und letztendlich einer Abschaffung der
Studiengebühren ist.

Kritischer Konsum –Wie? Wo? Warum?

14. Juni 2011

Im Rahmen der Campustour zum Thema „Kritischer Konsum“, die bayernweit von den Grünen Hochschulgruppen organisiert wird, wollen auch wir, die GHG Bayreuth, uns in einer Reihe von Veranstaltungen mit diesem Thema beschäftigen. Dazu laden wir euch herzlich zu folgenden Terminen ein:

Filmvorführung „Schmutzige Schokolade“ am Mi., 15. Juni 2011 20:00 Uhr im H22, RW

-Reportage über den Kakaoanbau in der Elfenbeinküste-

Die meisten Menschen lieben Schokolade…Doch woher kommt der Kakao, der in unserer Schokolade steckt? Der Filmemacher Miki Mistrati ist dieser Frage nachgegangen und hat in Westafrika genauer in Mali und der Elfenbeinküste recherchiert.

Dort stieß er auf erschreckende Zustände. Offensichtlich arbeiten auf vielen Kakaoplantagen der Region Kindersklaven, die aus den nördlichen Nachbarländern an die Elfenbeinküste verschleppt wurden. Viele große Lebensmittelkonzerne wie Nesté oder Kraft Foods beziehen ihren Kakao weiterhin von Großhändlern an der Elfenbeinküste und ignorieren dieses Problem…

Der Film “Schmutzige Schokolade” regt zum Nachdenken an und stellt jedem Menschen die Frage welche Zustände er mit seinen Kaufentscheidungen unterstützt.

Workshop „Und wie konsumierst du?“ am Sa., 18.06. 2011 10:00 Uhr im S7, GWII

-eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Konsumverhalten“

Kleidungsstücke aus Kinderarbeit, Eier aus Massentierhaltung – die Liste mit Problemen in der Produktion alltäglicher Güter ist endlos. In unserer Konsumgesellschaft ist vielen das Gefühl für das Produkt und seine Herstellung abhandengekommen. Das macht vor allem denen zu schaffen, die wirklich produzieren, die also am ärmeren Ende der Wertschöpfungskette stehen. Doch Kaufen hört nicht an der Kasse auf, sondern fängt da eigentlich erst an. In diesem Workshop machen sich die Referenten des Nürnberger Vereins „Reflexion und Diskussion von Motiven bei Kauf und Konsum“ zusammen mit euch auf die Suche nach Hintergründen der globalen Güterproduktion und wollen so zur kritischen Auseinandersetzung mit unseren Konsumgewohnheiten anregen.

Vortrag „Politik mit dem Einkaufswagen“ am Di., 21.06. 2011 (14.00 Uhr, H20)

Uwe Kekeritz ist seit 2009 Mitglied des Bundestags und sowohl im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung als auch als Vorsitzender des Unterausschusses Gesundheit in Entwicklungsändern tätig. Er war selbst zwei Jahre lang als Entwicklungshelfer in Kamerun tätig und hat nun auch den Schwerpunkt seiner Arbeit auf entwicklungspolitische Themen gesetzt.

In seinem Vortrag referiert er über die Möglichkeiten aktiv Politik mit dem Einkaufswagen zu treiben und geht dabei auch auf die entwicklungspolitischen Auswirkungen alternativer Konsum-Ansätze ein.

Mahnwache für denAtomausstieg

14. März 2011

Am heutigen Montag den 14. März findet um 18 Uhr auf dem Sternplatz eine Mahnwache für den Atomausstieg statt.

Mehr Informationen zu der bundesweiten Aktion findet ihr hier:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html

Mitteilung zurAberkennung derDoktorwürde von Herrn zuGuttenberg

24. Februar 2011

Nachdem Karl-Theodor zu Guttenberg der Doktortitel aberkannt worden ist, läuft derzeit die weitere Prüfung der Arbeit in den noch offenen Fragen. Die Grüne Hochschulgruppe betont, dass das Verfahren weiter verfolgt werden soll. Nach unserer Einschätzung geht die Universität dabei bisher zielorientiert und gewissenhaft vor. Solange dies gewährleistet ist sehen wir keine Notwendigkeit weitere Forderungen zu stellen. Sollte sich jedoch herausstellen, dass bei dem Verfahren unsauber und den Gründen der Ereignisse nicht hinreichend nachgeforscht wird, werden wir unseren Forderungen Nachdruck verleihen.
Die Grüne Hochschulgruppe geht davon aus, dass es sich hierbei um einen Einzelfall handelt, der so oder in ähnlicher Weise auch an einer anderen Universität geschehen hätte können und der nicht exemplarisch für die wissenschaftliche Praxis an der Universität Bayreuth steht. Stattdessen sollte der Vorfall als Anlass gesehen werden sich sowohl öffentlich als auch universitätsintern mit der Frage der Qualität der Förderung von wissenschaftlichem Nachwuchs auseinanderzusetzen, um die Rahmenbedingungen für eine gewissenhafte und leistungsstarke Forschung zu verbessern. Es ist notwendig, dass flexibler auf die Bedürfnisse derjenigen Promovierenden und Studierenden eingegangen wird, die sich neben ihrer wissenschaftlichen Karriere sozial oder politisch engagieren, Kinder betreuen und andere Angehörige pflegen oder einer Arbeit nachgehen müssen um sich ihr Studium/ihre Promotion zu finanzieren.

Zudem verweisen wir auf die Pressemitteilung des Studierendenparlamentes

http://www.studierendenparlament.uni-bayreuth.de/de/news/110221_PM_Guttenberg.pdf